Willkommen in der Nebelmaschine!

Ich arbeite mit Fundstücken, Alltagsgegenständen, technischen Bauteilen, Bild- und Textmaterial aus Zeitschriften, Farbe, Licht, Mechanik und Programmcode. Daraus entstehen Objekte und Schaukästen, Collagen, Druck- und Transferarbeiten, Installationen sowie programmierte und generative Arbeiten.

Mich interessiert, was passiert, wenn vorhandene Dinge aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und neu geordnet werden. Ein ausrangiertes Gerät kann Teil einer mechanischen Plastik werden, ein Zeitschriftenbild Ausgangspunkt einer Collage oder eines Transfers und ein Bildarchiv zum Material für eine programmierte Endlos-Präsentation.

Dabei spielt der kontrollierte Zufall in vielen meiner Arbeiten eine wichtige Rolle. Ich lege Materialien, Regeln und Grenzen fest, lasse aber Raum für Improvisation, Fehlstellen, unerwartete Kombinationen und Abläufe, die sich nicht vollständig vorherbestimmen lassen.

So entstehen Arbeiten zwischen Konstruktion und Eigendynamik, Technik und Zweckfreiheit, Vertrautem und Absurdem.